Auswärts gefordert: Binder Blaubären treten in Münster an

Januar 17, 2026

Wie die Saison zuhause begann, so startet die Rückrunde auswärts: mit einem Duell gegen den USC Münster. Für die Binder Blaubären TSV Flacht ist es eine Premiere: erstmals gastiert die Mannschaft in der Sporthalle Berg Fidel.

 

Der USC Münster ist ein besonderer Gegner für die Binder Blaubären. Gegen die Grün-Weißen feierten die Flachter ihre Heimpremiere in der ersten Bundesliga. Das Ergebnis fiel bereits im Hinspiel erwartbar aus, für den neunmaligen deutschen Meister gab es gegen den Neuling einen 3:0-Auswärtssieg. Trotz des großen Umbruchs im Kader des USC zeigte das Hinspiel dennoch die gewaltige Lücke zwischen den Münsteranern und Flachtern.

Die Mannschaft von Matthias Pack steht nach elf Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz. Hinter der Spitzengruppe reiht man sich im Block der zweiten Kräfte mittig zwischen Aachen und Wiesbaden ein. Sechs Spiele gewann das Team bislang, neben den Pflichtsiegen gegen die drei Aufsteiger und Schwarz-Weiß Erfurt setzte Münster zwei riesige Ausrufezeichen, schlug zuhause sowohl Meister Schwerin und Pokalsieger Dresden und trotzte dem ansonsten makellosen Ligaprimus aus Stuttgart den bislang einzigen Satz der Saison ab. Die 3000-Plätze starke Sporthalle Berg Fidel ist damit kein leichtes Pflaster, schon gar nicht für den größten Underdog der Bundesliga.

Für eine Spielerin der Blaubären ist das Duell beim USC ein ganz besonderes. Lea Finger spielte in den vergangenen drei Jahren beim VCO Münster und der zweiten Mannschaft des USC, bevor sie im Sommer zu Schwarz-Blau wechselte. Die Jüngste im Team der Blaubären gibt sich kampfeslustig: „Die Vorfreude auf das Spiel ist sehr groß, die Motivation aber noch höher. Wir müssen am Sonntag von Beginn an präsent sein und unsere Stärken auf den Platz bringen.“ Die eingeübten Trainingsinhalte umsetzen und von Punkt zu Punkt denken, lautet die Devise für die 18-Jährige. Sie erwartet eine volle Halle, die Sporthalle Berg Fidel verzeichnete in den bisherigen sechs Heimspielen der Saison eine durchschnittliche Auslastung von 64%. Neben der wie immer vertretenen Blaubärbande freut sie sich auch auf Freunde und Familie, die das Spiel vor Ort verfolgen wollen. Gleichzeitig hofft Lea Finger, den alten Arbeitgeber etwas ärgern zu können und stellt mutig klar: „Wir wollen zeigen, was wir draufhaben, denn man darf uns nicht unterschätzen.“

Bereits am Samstag bricht der TSV-Tross zur Reise ins Münsterland auf, um für das intensive Duell bestens gewappnet zu sein. Der Gegner ist zwar übermächtig und alles andere als eine Wiederholung des Hinspielergebnisses käme einem Wunder gleich, aber die Blaubären haben schon gegen so manchen Gegner bewiesen, dass sie keine Angst vor großen Namen haben.

 

Foto: Gerhard Heermann

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